Andrea Pesendorfer

Andrea Pesendorfer

1970    
geboren in Gmunden

1994    
Diplom an der Hochschule für Angewandte Kunst

1999    
Staatstipendium

2000    
Bauholding Preis für Malerei

2001    
Margaret-Bilger-Stipendium

lebt und arbeitet in Wien

Der Aspekt des skulpturalen Bildvorgangs kennzeichnet die Werkgruppe der Bildobjekte von Andrea Pesendorfer. Dabei handelt es sich um Leinwände oder Stoffe, aus denen Fäden gezogen wurden. Die industriell erzeugte farbige wie materielle Struktur der Stoffe wird dabei entkleidet, bloßgelegt.
Da es sich hier um einen Vorgang der Material-Subtraktion handelt, der im Gegensatz zu der dem malerischen Prozess typischen Material-Addition steht, wurde er skulpturaler Bildvorgang genannt (nach lat. sculpere: durch Graben, Stechen, Schneiden, Ziehen etc. bilden oder formen).
Zusätzlich bildet sich aber darin ein neues Thema heraus, das der Falte und der Faltung. Die Falte ist eine Bewegung im Raum, eine Vertiefung wie Erhöhung und thematisiert leise anklingend neben dem Schichten ein Verdecken, Überlagern, Verzerren usw.
Ingo Nussbaumer im Katalog: Andrea Pesendorfer, "Aneigung"

Andrea Pesendorfer, Fäden gezogen, 2002, 30 x 20 cm, PES STO 001
Andrea Pesendorfer, Fäden gezogen, 1999, 30 x 30 cm, PES STO 008

 

Die Abbildungen zeigen nur eine Auswahl der in der Galerie verfügbaren Arbeiten. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine komplette Liste zu. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

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